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Lehm ist einer der
ältesten Baustoffe der Welt. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung
lebt heute noch in Lehmbauten.
Lehmbautechniken waren in allen Erdteilen verbreitet.
Zu Unrecht ist dieser Baustoff durch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert
in Vergessenheit geraten.
In der heutigen Zeit erlebt der Baustoff Lehm eine Wiedergeburt, die
auf folgende Gründe zurückzuführen ist.
Lehm hat sich als
Baustoff über Jahrtausende bewährt.
Weltweit finden sich jahrhundertealte Häuser, die heute noch intakt
sind. Warum können Lehmhäuser so alt werden und wieso herrscht
in ihnen ein so gesundes und angenehmes Wohnklima? Lehm hat hervorragende
Eigenschaften:
- Holzkonservierend
- Feuchtigkeitsregulierend
- Dampfdiffusionsfähig
- Wärmedämmend
- Schalldämmend
- Wärmespeichernd
- Wärmeregulierend
Positive Eigenschaften
des Baustoffes Lehm:
Lehm ist kein genormter Baustoff, er hat je nach Vorkommen unterschiedlich
Eigenschaften und sollte daher unterschiedlich aufbereitet werden. Lehm
reguliert die Luftfeuchtigkeit. Lehm kann relativ schnell die Luftfeuchtigkeit
aufnehmen und diese bei Bedarf wieder abgeben. Durch eine konstante
Luftfeuchtigkeit von ca. 50 + - 5 erreicht man ein gesundes und angenehmes
Wohnklima. Eine Austrocknung der Schleimhäute wird verhindert und wirkt
somit gegen Erkältungskrankheiten. Lehm speichert die Wärme und trägt
dadurch zur Verbesserung des Wohnklimas bei. Lehm kann man immer wieder
verwenden. Lehm braucht zur Aufbereitung weniger Energie als andere
Baustoffe und trägt dadurch zur positiven Umweltbilanz bei. Lehm nimmt
Schadstoffe auf Lehm konserviert Holz.
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